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Kalenderwochen simulieren mit festen KW, innerhalb der KW mit zufälliger Erzeugung der Fördergüter

Pioneer
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Hallo Zusammen,

 

Ich simuliere für meine Masterarbeit die Montage eines Unternehmens im Sondermaschinenbau.

Ich möchte daher gerne verschiedene Kalenderwochen simulieren. Die individuellen Maschinen mit den unterschiedlichen Produktionszeiten sind schon in Kalenderwochen eingeteilt. Die Kalenderwochen sollen in der Simulation fest sein, dass heißt Plant Simulation soll eine (feste) Kalenderwoche nach der anderen abarbeiten (also erst KW1, dann KW2, dann KW3, usw.), innerhalb der Kalenderwoche soll Plant Simulation allerdings zufällig die Maschinen erzeugen und natürlich in einem sinnvollen Abstand produzieren (4-5 Maschinen pro KW, dh. eine Maschine pro Tag). Zu beachten ist natürlich, wenn nur 4 statt 5 Maschinen eingeteilt sind in einer Woche, das Plant Simulation dann einen Tag ohne Maschinenerzeugung verstreichen lässt.

Ist so etwas möglich und wenn ja, wie kann ich es umsetzten, welche Bausteine und welchen Progammiercode benötige ich dafür?

 

Vielen Dank im Voraus!

10 REPLIES 10

Re: Kalenderwochen simulieren mit festen KW, innerhalb der KW mit zufälliger Erzeugung der Fördergüt

Gears Esteemed Contributor Gears Esteemed Contributor
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das wäre eine Aufgabe für den Experimentverwalter. Attribut des Experiments wäre dann die KW. Sie müssten dann am Anfang eines jeden Experiments die Einstellungen für die KW vornehmen (z.B. init oder Konfigurationsmethode des Experimentverwalters)
Steffen Bangsow
freelance simulation specialist  
web: www.bangsow.eu
mail: steffen@bangsow.net

Re: Kalenderwochen simulieren mit festen KW, innerhalb der KW mit zufälliger Erzeugung der Fördergüt

Pioneer
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das heißt, ich muss jede KW einzeln und neu eingeben in den Experimentverwalter und kann diese nicht automatisch nacheinander ablaufen lassen?

Re: Kalenderwochen simulieren mit festen KW, innerhalb der KW mit zufälliger Erzeugung der Fördergüt

Gears Esteemed Contributor Gears Esteemed Contributor
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brauchen Sie für jede Woche ein eigenes Ergebnis?
Steffen Bangsow
freelance simulation specialist  
web: www.bangsow.eu
mail: steffen@bangsow.net

Re: Kalenderwochen simulieren mit festen KW, innerhalb der KW mit zufälliger Erzeugung der Fördergüt

Pioneer
Pioneer

Ich erklär kurz was genau ich mit meiner Masterarbeit simulieren möchte, weil ich mir als Plant Simulation-Anfänger selbst nicht sicher bin, wie ich das umsetzten soll:

In der Montage können wir bei diesem Sondermaschinenbau-Unternehmen ca. 850Std. an Kapazität leisten (durch Arbeitskraft), dh. ich habe die Maschinen nach ihren Aufwänden in KW mit jeweils ca. 850 Std. eingeteilt. (das sind ca. 120 Maschinen auf 27 Kalenderwochen verteilt, pro Woche sind das dann entweder 4 oder 5 Maschinen). Diese Aufgabe übernimmt in Zukunft SAP.

 

Die Montage ist mit einem Taktband (dieses kann 5 Maschinen tragen, also 5 Montagestationen) und mit 8 Standmontageplätzen (auf einem Standplatz wird die komplette Maschine gebaut) ausgestattet. Meine Aufgabe ist, dass ich die Maschinen mit Plant Simulation optimal (nach 2 Apsekten, also Durchlaufzeit und Wirtschaftlichkeit/Umsatz- soll getrennt betrachtet werden) auf Takt- oder Standplatz verteilen muss.

 

Meine Hoffnung war, dass Plant Simulation mir durch Versuche ausspuckt, nach welchen Kriterien welche Maschine auf welchem Platz (also auf dem Taktband oder auf einem Standmontageplatz) eingeplant werden muss.

Dh. die Kalenderwochen mit den Maschinen ergänzen sich, aber ich brauche einen Algorithmus/ System im Gesamten (aller KW), da die KW's voneinander abhängig sind. Ich bin mir unsicher wie ich die Frage beantworten soll, würde aber sagen, ich benötige kein Ergebnis für die einzelnen KW.

 

Dazu habe ich noch eine weitere Frage. Kann ich Plant Simulation sagen, dass es die Maschinen nach der Erzeugung einfach zufällig/ selbstbestimmt auf die verschiedenen Plätze verteilen soll, oder muss ich dennoch die Aufträge per Methode „grob“ verteilen. (z.B. Auftragnr. 123 auf das Taktband, außer wenn Station 1 besetzt, dann auf Standplatz)

 

Ich hoffe, die Aufgabe ist nachvollziehbar.

Re: Kalenderwochen simulieren mit festen KW, innerhalb der KW mit zufälliger Erzeugung der Fördergüt

Gears Esteemed Contributor Gears Esteemed Contributor
Gears Esteemed Contributor
in dem Fall wäre eine Lieferliste die beste Wahl (Quelle - Erzeugungszeitpunkt - Lieferliste)
In der Lieferliste legen Sie die KWs an und bestimmen die Anzahl der zu produzierenden Maschinen je Woche. Die Verteilung der Maschinen auf die Montageplätze können Sie über das Ausgangsverhalten der Quelle einrichten (z.B. zufällig, reihum oder mit Methode)
Steffen Bangsow
freelance simulation specialist  
web: www.bangsow.eu
mail: steffen@bangsow.net

Re: Kalenderwochen simulieren mit festen KW, innerhalb der KW mit zufälliger Erzeugung der Fördergüt

Pioneer
Pioneer

Das verstehe ich leider nicht.

Wenn ich die Lieferliste in der Quelle(Erzeugungszeitpunkt) eingebe, dann erscheinen 5 Spalten:

Lieferzeit, BE, Anzahl, Name, Attribute

 

1. Frage: Was muss ich in der Lieferzeit eingeben?

5 Tage für eine Woche?

Oder: 5 Tage*Arbeitsstunden pro Tag?

Anzahl wäre ja dann logischerweise entweder 4 oder 5 Maschinen.

 

2. Frage und Problem, das daraus entsteht: Jede Maschine ist individuell in ihrer Bearbeitungszeit, dh. ich muss individuelle BE erzeugen können innerhalb der KW, damit ich an den verschiedenen Einzelstationen eine eigene/individuelle Bearbeitungszeit eingeben kann.

(das habe ich mit einer Tabelle (mit Name Fördergüter) gelöst, indem ich in der Klassenbibliothek verschiedene Fördergut definiert habe und die in die Tabelle Fördergüter in die Quelle unten in BE-Auswahl eingefügt habe. Diese Tabelle existiert aber nicht mehr, wenn ich eine andere Tabelle in Erzeugniszeitpunkt, wie von Ihnen geraten, definiert habe)

des Weiteren bestehen manche Maschinen bestehen aus 2 Teilen, die direkt hintereinander erzeugt werden müssen (das habe ich auf Ihr Anraten hin mit einer Pralallelstation und einer Methode gelöst), dh. allerdings, das die individuell (namentlich) erzeugten Maschinen beibehalten werden müssen, damit über die Parallelstation der 2. Teil erzeugt wird.

 

Kurz: So wie ich das gesehen hab, kann ich nicht 2 Tabellen in die Quelle einfügen, damit KW's als Lieferliste abgehandelt werden können und pro KW individuelle (namentliche) BE erzeugt werden.

 

Wie kann ich das zusammen lösen?

Evtl. denke ich auch zu komplizert, da ich als Neuling wenig Ahnung habe.

Re: Kalenderwochen simulieren mit festen KW, innerhalb der KW mit zufälliger Erzeugung der Fördergüt

Gears Esteemed Contributor Gears Esteemed Contributor
Gears Esteemed Contributor
so kompliziert ist das nicht; bei Lieferzeit wird eine absolute Zeit eingegeben (Datum + Uhrzeit);
so könnten Sie zum Beispiel am Montag früh (vor Schichtbeginn) jeweils alle Maschinen erzeugen (entspricht im Sondermaschinenbau z.B. die Anlieferung der Maschinenbetten), die Sie in der Woche produzieren wollen (wie der Forecast aus SAP). Wenn Sie verschiedene Maschinen produzieren wollen, dann legen Sie einfach mehrere Zeilen mit der gleichen Zeitangabe und unterschiedlichen BEs an. Im Ausgangsverhalten der Quelle entscheiden Sie dann, was mit den Maschinen passieren soll (siehe Hilfe Ausgangsverhalten).
Steffen Bangsow
freelance simulation specialist  
web: www.bangsow.eu
mail: steffen@bangsow.net

Re: Kalenderwochen simulieren mit festen KW, innerhalb der KW mit zufälliger Erzeugung der Fördergüt

Pioneer
Pioneer

Probier ich aus! Danke schön!!

 

Eine Frage hätte ich noch.

Die Fördergüter sollen nach der Erzeugung in der Quelle mit einer Methode (nicht über Kanten) umgelagert werden.

 

Geschrieben habe ich folgendes:

is
do

    if @.name= "GX_KW1_11" then
       @.umlagern(Slot1,Slot2,Slot3,Slot4,Slot5,Slot6,Slot7,Slot8);
    end;
    if @.name= "GX_KW1_21" then
        @.umlagern(Slot1,Slot2,Slot3,Slot4,Slot5,Slot6,Slot7,Slot8);
    end;
    if @.name= "GX_KW1_31" then
        @.umlagern(Slot1,Slot2,Slot3,Slot4,Slot5,Slot6,Slot7,Slot8);
    end;
    if @.name= "GX_KW1_41" then
        @.umlagern(Slot1,Slot2,Slot3,Slot4,Slot5,Slot6,Slot7,Slot8);
    end;
    if @.name= "CX_KW1" then
       @.umlagern(Slot1,Slot2,Slot3,Slot4,Slot5,Slot6,Slot7,Slot8);
end;
end;

 

Funktionert leider nicht.

Ich möchte erreichen, dass die Maschinen sich einen freien Slot suchen und sich dorthin umlagern.

Können Sie mir sagen, was an diesem Code falsch ist?

 

VG

Re: Kalenderwochen simulieren mit festen KW, innerhalb der KW mit zufälliger Erzeugung der Fördergüt

Gears Esteemed Contributor Gears Esteemed Contributor
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Dazu brauchen Sie keine Programmierung; das ist das Ausgangsverhalten Reihum (nicht blockierend)

bei umlagern können Sie nur ein Ziel angeben, wenn Sie zwischen mehreren Zielen wechseln wollen, müssen Sie zuerst warten, bis eines der Ziele frei ist und dann können Sie dahin umlagern z.B.

waituntil (Slot1.leer and Slot1.bereit) or (Slot2.leer and Slot2.bereit) usw. prio 1;
if (Slot1.leer and Slot1.bereit) then
@.umlagern(Slot1);
elseif (Slot2.leer and Slot2.bereit) then
@.umlagern(Slot2);
--usw.
end;




Steffen Bangsow
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